Von Schlamm zu Energie. Direkt vor Ort.
Aus Ihrem Schlamm werden Strom und Wärme. Für kommunale Kläranlagen wie für die Industrie. Ohne Transport, ohne Deponie, ohne Vorabinvestition.
Schlammentsorgung. Ein wachsendes Problem ohne wirtschaftliche Lösung.

Energiegewinnung vor Ort
Unser patentiertes Container-System wandelt entwässerten Schlamm direkt am Standort in Strom, Wärme und phosphorreiche Mineralasche. Ob Kläranlage, Lebensmittelfabrik oder Industriebetrieb, ohne Transport, ohne Deponie, ohne Vorabinvestition.
Unser Prozess
Trocknung
Prozesswärme trocknet den Schlamm in einem geschlossenen Kreislauf. Kein externer Energiebedarf.
Vergasung
Unser patentierter Reaktor wandelt den Schlamm bei rund 850 °C thermochemisch um. Es entsteht energiereiches Synthesegas, organische Schadstoffe werden zerstört. Zurück bleibt rund ein Zehntel als hygienisierte Mineralasche.
Energieerzeugung
Eine Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt bis zu 2.500 MWh/a. Der Prozess deckt seinen eigenen Bedarf und liefert darüber hinaus nutzbaren Strom und nutzbare Wärme für Ihren Standort.
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Weniger Entsorgungswege, explodierende Kosten
Landwirtschaftliche Ausbringung wird durch PFAS und Schwermetalle immer schwieriger, Deponierung ist weitgehend untersagt. Verbrennung bleibt, doch die Kapazitäten sind knapp und Transporte bis 800 km treiben die Kosten.
Regulatorischer Druck & Marktnachfrage
PFAS-Verbot unter REACH in Vorbereitung, ab 2026 Grenzwerte in der Trinkwasserverordnung, ab 2029 Phosphor-Rückgewinnung, bis 2040 energieneutraler Betrieb. Betreiber suchen aktiv nach Vor-Ort-Lösungen.
Grenzen herkömmlicher Methoden
So schneidet unser Prozess gegenüber den etablierten Verfahren ab.
Statt zentraler Verbrennung
behandeln wir direkt am Standort: weniger Transport, planbare Kosten, ein lokaler Energiekreislauf, und der Phosphor wird besser verfügbar als bei der Monoverbrennung.
Anders als die Pyrolyse
bei der der Kohlenstoff in der Pyrolysekohle gebunden bleibt, nutzt unsere gezielte Luftzufuhr den Kohlenstoff energetisch. Der Prozess trägt sich selbst, zurück bleibt mineralische Asche.
Mehr als die Faulung
Die Faulung reduziert das Volumen nur teilweise, der Schlamm enthält weiter Energie und ist nicht hygienisiert. Unser Prozess setzt genau dort an und verwertet auch ausgefaulten Schlamm.
Sie faulen bereits? Sie gewinnen trotzdem.
Ausgefaulter Schlamm enthält weiterhin Energie. Wir hygienisieren vollständig, liefern phosphorreiche Mineralasche und zusätzliche Energie. Auch wer bereits fault, gewinnt noch.
Was Ihr Standort mit Shit2Power erreichen kann
Vier Eckdaten zu Ihrem Schlamm genügen. Sie bekommen sofort eine erste, belastbare Einschätzung für Ihren Standort, ohne Termin und ohne Verpflichtung. Der direkte Weg, wenn Sie das Potenzial Ihres Schlamms selbst nutzen wollen.
- Ob Shit2Power zu Ihrem Standort passt, ehrlich beantwortet
- Wie stark Ihr Volumen schrumpft und wie viel Energie entsteht
- Ihr konkreter nächster Schritt
1 Minute.
Die Menschen, die aus Schlamm Energie machen.
Gegründet 2023 in Berlin von Nina Heine und Dr.-Ing. Fabian Habicht. Ein Team aus Verfahrenstechnik, Wasserwirtschaft und Industrie.
Mehr erfahren
Gründungsgeschichte
Die Shit2Power GmbH wurde im Jahr 2023 von Nina Heine und Dr.-Ing. Fabian Habicht in Berlin gegründet. Den Grundstein für die Unternehmensidee legte ein Austausch zwischen Nina Heine und einem Landwirt im Frühjahr 2021, der im Rahmen eines Agrarprojekts stattfand. Ursprünglich lag Ninas Fokus darauf, den Wasserkreislauf zu schließen, um so aktiv gegen die zunehmende Wasserknappheit vorzugehen. Ihre Perspektive änderte sich jedoch, als der Landwirt sie auf Deutschlands ineffizientes Klärschlammentsorgungssystem aufmerksam machte, bei dem Schlamm bis zu 800 km per LKW transportiert wird.
Gemeinsam mit Fabian erkannte Nina eine noch größere globale Herausforderung: Veraltete Abwasserbehandlungs- und Entsorgungsmethoden führen dazu, dass 80 % des Abwassers unbehandelt bleiben – mit der Folge von über 4 % der globalen Treibhausgasemissionen. Die Entdeckung, dass nasse Biomasse Energieniveaus vergleichbar mit Braunkohle aufweist, eröffnete neue Perspektiven. Besonders im Klärschlamm – dem kostspieligsten und dringlichsten Abfallproblem – erkannten sie eine ungenutzte Chance und entwickelten eine revolutionäre Lösung. Shit2Power entstand mit der Mission, Standorte weltweit in die Lage zu versetzen, ihren Schlamm direkt vor Ort in Energie umzuwandeln. Das Ziel: Entsorgung in Energiegewinnung verwandeln, Emissionen reduzieren und Biomasse als Ressource nutzen.
Unsere Co-Founder

Nina Heine, CEO und Mitgründerin der Shit2Power GmbH, verfügt über mehr als ein Jahrzehnt Berufserfahrung in der öffentlichen Beratung bei KPMG sowie in führenden Positionen bei der EEW-Energy from Waste GmbH, einem der renommiertesten Umwelttechnologieunternehmen. Dort leitete sie innovative Projekte im Bereich der nachhaltigen Abfallwirtschaft. Zudem bringt sie umfangreiche Expertise in der Zusammenarbeit mit Start-ups in Europa und den USA mit.

Dr. Fabian Habicht, Mitbegründer und CTO der Shit2Power GmbH, ist ein ausgewiesener Experte in der Verfahrenstechnik und den erneuerbaren Energien. Mit einem Doktortitel in Verbrennungstechnik sowie umfassendem Fachwissen in Strömungsmechanik und Thermodynamik verantwortet er die Entwicklung unserer innovativen Technologie. Sein Fokus liegt auf der Umsetzung skalierbarer Lösungen für Kläranlagen in der gesamten EU. Dabei verbindet er technisches Know-how mit strategischem Weitblick, um sowohl die Einhaltung regulatorischer Vorgaben als auch die wirtschaftliche Effizienz der Systeme sicherzustellen.
Unser Team
Unterstützt durch























Referenzen
"Wenn es dem Shit2Power-Team gelingt, stabile Lösungen für 90 Prozent der alltäglichen Fälle in Kläranlagen nachzuweisen, wird dies zweifellos sowohl Kunden als auch Investoren überzeugen. Dies wäre ein entscheidender Schritt in Richtung Dezentralisierung von Abwasserbehandlungssystemen."
Head of Energy Process Engineering and
Conversion Technologies for Renewable Energies

"Wir sind von Ihrem Ansatz zur Klärschlammverarbeitung und Energienutzung sehr angetan. Wir finden Ihren Ansatz besonders interessant, da unsere bisherigen Pläne für ein Vergärungssystem immer eine Kosten-Nutzen-Frage waren. Als Abwasserverband sind wir offen für Innovationen und würden gerne als Referenzpartner für Ihre Lösung fungieren."
Director of Wastewater treatment plant Nünchritz, Saxony

Bleiben Sie auf dem Laufenden.
Folgen Sie uns auf LinkedIn →Was ist Schlamm?
Schlamm ist ein Rückstand aus industriellen und kommunalen Prozessen mit einem Feuchtigkeitsgehalt von über 50 %. Er entsteht überall dort, wo organische Stoffe verarbeitet werden, etwa in Kläranlagen, der Lebensmittelproduktion, Papierfabriken, Schlachthöfen, Biogasanlagen und der Landwirtschaft. Obwohl Schlamm ein Energiepotenzial von 20 bis 25 MJ/kg organischer Substanz besitzt, macht sein hoher Wassergehalt Transport und Entsorgung schwierig und teuer. Zusätzlich können Schadstoffe wie PFAS und Schwermetalle enthalten sein, die eine einfache Ausbringung oder Deponierung verhindern.
Welchen Schlamm kann unsere Technologie verarbeiten?
Unser System verarbeitet mechanisch entwässerten Schlamm ab einem Trockensubstanzgehalt von ca. 20 %. Das ist die typische Konsistenz, in der Schlamm heute per LKW von Standorten abtransportiert wird. Unsere Technologie ist feedstock-agnostisch, ob Klärschlamm, Papierschlamm, Gärreste oder Schlachtabfälle. Entscheidend sind der Trockensubstanzgehalt, ein Heizwert von mindestens 10 MJ/kg Trockenmasse und ein kontinuierlicher Schlammstrom. Pro Reaktor können bis zu 2.700 Tonnen entwässerter Schlamm pro Jahr verarbeitet werden.
Was passiert mit den Schadstoffen im Schlamm?
Durch Prozesstemperaturen von über 850 °C werden alle organischen Schadstoffe einschließlich PFAS vollständig zerstört. Schwermetalle werden in der Mineralasche gebunden. Es entstehen keine Abfallprodukte, die weiter entsorgt werden müssten. Die verbleibende Asche macht weniger als 10 % der Ausgangsmasse aus und ist chemisch inert.
Sie denken über eine Vor-Ort-Lösung nach oder wollen wissen, was an Ihrem Standort möglich ist? Das ist der schnellste Weg zu einer belastbaren Antwort.




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